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China ist ein Land der Superlative:
- Mit über 1,3 Mrd. Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land der Erde und hat mehr Einwohner als die USA und Europa zusammen.
- Außerdem ist China der flächengrößte Staat in Ostasien und der viertgrößte der Erde nach Russland, Kanada und den USA.
- Chinas Wirtschaft boomt: Analysten zufolge ist China auf dem besten Weg weltweit die Volkswirtschaft Nummer 1 zu werden.
- China öffnet sich immer stärker für das Ausland. Die Austragung der Olympischen Spiele 2008 in Peking und der Expo 2010 in Shanghai wird von den Chinesen als große Chance für das Image ihres Landes in der westlichen Welt Land gesehen.
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Hauptstadt: |
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Peking (Beijing), 11,2 Mio. Einwohner |
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Bevölkerung: |
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1,322 Mrd. (Juli 2007) |
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Fläche: |
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9.597.985 km² |
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Landesstruktur: |
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23 Provinzen (inkl. Taiwan), 5 autonome Gebiete (Tibet, Yingjiang, Innere Mongolei, Ningxia und Guangxi), 4 regierungsunmittelbare Städte (Peking, Shanghai, Tianjin, Chongqing) und 2 Sonderverwaltungszonen (Hongkong, Macao) |
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Nationalfeiertag: |
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1. Oktober 1949, Gründung der Volksrepublik China |
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Staatsoberhaupt: |
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Hu Jintao |
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Regierungschef: |
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Wen Jiabao |
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Bruttoinlandsprodukt: |
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plus 17,4 Prozent auf 2.618 Mrd. US-Dollar (2006) |
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Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: |
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2.000 US-Dollar (2006) |
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reales Wachstum: |
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10,7 Prozent (2006) |
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Devisenreserven: |
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1.066 Mrd. US-Dollar (2006) |
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Inflationsrate: |
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1,5 Prozent (2006) |
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Arbeitslosenquote: |
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4,9 Prozent |
- China ist mit 1,322 Mrd. Einwohner das bevölkerungsreichste Land der Erde, und hat damit 16-mal so viele Einwohner wie Deutschland.
- Der Großteil der chinesischen Bevölkerung lebt in den Küstenregionen, besonders im Osten des Landes, wo sich auch die großen Metropolen befinden. Fast 10 Prozent der Bevölkerung (ca. 115 Mio. Menschen) konzentrieren sich auf eine Fläche von nur 50.000 km². Die Hälfte der Bevölkerung lebt auf zehn Prozent der Fläche Chinas.
- Über 90 Prozent der Chinesen sind Han-Chinesen. Unter der Han-Dynastie (206 v. Chr–220 n. Chr.) verzeichnete das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Darüber hinaus entstand unter der Han-Dynastie eine erste gemeinsame ethnische Identität.
- Etwa 100 Mio. Chinesen gehören einer der 55 offiziell anerkannten Minderheiten an.
- Die größten nationalen Minderheiten in China leben in so genannte Autonome Gebieten und genießen dort verschiedene Sonderrechte. Dazu zählen eine eigene Verwaltung sowie die Pflege der eigenen Kultur und Sprache.
- Die größten Volksgruppen neben den Han in China sind Zhuang, Mandschuren, Hui-Chinesen, Miao, Uiguren, Mongolen, Tibeter, Koreaner und Kasachen. Ingesamt 18 nationale Volksgruppen überschreiten die Millionengrenze.
- Das Bevölkerungswachstum ist in den letzten drei Jahren von über drei Prozent auf unter ein Prozent gesunken.
- Die Bevölkerung Chinas altert zunehmend. Heute ist jeder zehnte Chinese über 60, 2050 wird es jeder dritte Chinese sein.
- Chinas Wirtschaft hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts stark gewandelt: Noch bis in die 1990er Jahre wurde China als Entwicklungsland eingestuft. Seit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes hat sich China zunehmend von einer zentralen Planwirtschaft hin zu einer der größten Wirtschaftnationen der Welt entwickelt. Seit rund 15 Jahren bewegt sich das Wachstum der chinesischen Wirtschaft bei über 9 Prozent pro Jahr.
- China ist mittlerweile die viertgrößte Volkswirtschaft und drittgrößte Handelsnation der Welt.
- Gemessen am Bruttoinlandsprodukt stand China 2006 weltweit an zweiter Stelle, hinter den USA. Beim Bruttosozialprodukt pro Kopf befindet sich China nur im unteren Mittelfeld.
- Es herrscht ein starkes Einkommensgefälle zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. Dabei leben von den 1,322 Mrd. Einwohnern 800 Mio. auf dem Land und sichern ihre Existenz mit der Landwirtschaft.
- Die Landwirtschaft trägt nur noch 12 Prozent zum BIP bei, Tendenz sinkend. Gleichzeitig steigt der Anteil von Industrie (49 Prozent) und Dienstleistungen (39 Prozent) langfristig.
- Die Regierung wird in den nächsten Jahren Milliarden in Erschließungs- und Revitalisierungsprogramme für West- und Nordostchina investieren.
- 2001 ist China der WTO beigetreten, und seinem Ziel, der gleichberechtigten Integration in das multilaterale Welthandelssystem, einen großen Schritt näher gekommen
- China ist neben den USA das weltweit attraktivste Zielland für Direktinvestitionen: 2006 wurden etwa 70 Milliarden US-Dollar von ausländischen Unternehmen in China investiert.
- China ist neben den USA das weltweit attraktivste Zielland für Direktinvestitionen: 2006 wurden etwa 70 Milliarden US-Dollar von ausländischen Unternehmen in China investiert.
- Wichtigste Exportgüter: Maschinen, elektronische Produkte und Textilien (Import-Strafzoll der EU auf Textilien und Lederprodukte von 16,5 Prozent).
- Wichtigste Importgüter: Maschinen, mineralische und chemische Produkte und Metalle.
Wichtigste Handelspartner (2006)
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USA (21,0 %) |
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Hong Kong (16,0 %) |
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Japan (9,5 %) |
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Südkorea (4,6 %) |
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Deutschland (4,2 %) |
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Japan (14,6 %) |
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Südkorea (11,3 %) |
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Taiwan (10,9 %) |
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USA (7,5 %) |
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Deutschland (4,8 %) |
(Quellen: Statistisches Bundesamt Deutschland, Auswärtiges Amt, CIA – The World Factbook 2007)
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